A T M E N
„your body is your first home. breathing in, I arrive in my body. breathing out, I am home“
für mich war der verbundene atem – ähnlich dem holotropen atmen – ein schlüsselmoment. ich wollte etwas aufbrechen. etwas in mir wollte nicht mehr atmen. ich hörte auf zu atmen. minutenlang. in diesem moment wurde mir klar, dass es etwas in mir gibt, das sich meiner kontrolle entzieht. ein teil in mir wollte nicht leben. kein gedanke hätte mir das zeigen können. der verbundene atem schon.
über viele jahre habe ich yoga praktiziert und pranayama geübt. diese atemwelten sind für mich eine tiefe präsenzarbeit. der verbundene atem ist etwas anderes. er kann schicht für schicht aufbrechen, wenn du dafür bereit bist. das denken tritt in den hintergrund. kontrolle verliert an kraft. der körper beginnt sich auszudrücken. zurückgehaltene emotionen können sich zeigen. tränen. lachen. wut. zittern. stille.
wir halten unglaublich viel. im bauch. zwischen den rippen. im zwerchfell. in der stimme. viele menschen atmen nur einen teil ihres atems. der verbundene atem kann diese festgehaltenen räume wieder in bewegung bringen.
diese arbeit ist nicht für jeden menschen der richtige einstieg. deshalb beginne ich häufig mit sanfter atemarbeit. der erste schritt ist oft, den eigenen atem überhaupt wahrzunehmen. zu spüren, wo er endet, wo er stockt und wo der körper ihn zurückhält. schon dieses bewusste wahrnehmen verändert etwas. es entsteht eine beziehung zum eigenen atem und damit zum eigenen körper. vertrauen wächst.
je nach mensch arbeite ich mit verbundenem atem, holotropem atmen, pranayama, somatic breathing oder atemtechniken zur regulation des nervensystems. es gibt nicht die EINE richtige methode.
für mich ist der atem der unmittelbarste zugang zu dir selbst. kein anderes werkzeug bringt dich so schnell in deinen körper, in deine präsenz und in diesen moment.
wir atmen unser ganzes leben. und doch kennen die wenigsten ihren eigenen atem
„einatmend beruhige ich körper und geist. ausatmend lächle ich. verweilend im gegenwärtigen moment weiß ich: es ist der einzige moment.“
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jede atemarbeit beginnt mit einem gespräch. gemeinsam schauen wir, welche atemform für dich im moment stimmig ist. nicht jede methode passt zu jedem menschen.
verbundener atem / holotropes atmen ist eine intensive körper- und bewusstseinsarbeit. deshalb ist diese form der atemarbeit nicht geeignet bei:
schwangerschaft
schweren herz-kreislauf-erkrankungen
unbehandeltem oder stark erhöhtem bluthochdruck
erhöhtem augeninnendruck (glaukom)
epilepsie
aneurysmen
frischen operationen oder akuten verletzungen
schweren lungenerkrankungen
akuten psychischen krisen, psychosen oder Schizophrenie
akuter suizidalität
der einnahme bestimmter psychopharmaka oder anderer medikamente, die das bewusstsein oder das nervensystem stark beeinflussen
bitte informiere mich vor unserer begegnung über erkrankungen, diagnosen, medikamente oder andere gesundheitliche besonderheiten. gemeinsam entscheiden wir, welche form der atemarbeit für dich passend ist.
sanfte atemarbeit, atemwahrnehmung und nervensystemarbeit sind in vielen fällen eine gute alternative und oft der sinnvollere erste schritt.
jede begegnung findet in deinem eigenen tempo statt. nichts muss erzwungen werden.
atemarbeit kannst du als individuelle 1:1 begegnung oder als regelmäßige online-awareness buchen. je nach deinem anliegen arbeiten wir mit sanfter atemwahrnehmung, pranayama, somatic breathing, nervensystemarbeit oder – wenn es für dich passend ist – mit verbundenem bzw. holotropem atmen. gemeinsam finden wir die atemform, die dich in diesem moment am besten begleitet.
für eine tiefere prozessarbeit mit verbundenem oder holotropem atmen empfehle ich drei bis fünf aufeinanderfolgende tage. durch die wiederholung kann der körper schicht für schicht tiefer loslassen. was sich am ersten tag erst vorsichtig zeigt, bekommt in den folgenden tagen oft mehr raum. genau darin liegt für mich die kraft dieser intensiven atemarbeit.